Aufheiterung an der Front des Wachstums

24. October 2016
-IAM

Jean-Louis Richard, Senior Financial Analyst

Die Schweizer Wirtschaft kämpft weiter mit der Überwindung des erlittenen Schocks, nach der Aufgabe des Euromindestkurses im Januar 2015. Die Inflation tendiert den negativen Bereich zu verlassen, um auf 0 zurückzukehren. In einem Umfeld geprägt vom trägen Wachstum ihrer wichtigsten Handelspartner, erzielte die Schweiz im 2. Quartal ein Wachstum von +2.5%. Dieser über den Erwartungen liegende Rhythmus stammt von der guten Form der Dienstleister ausserhalb des Finanzsektors, der Gesundheit und des öffentlichen Wesens. Im Gegensatz ist die verarbeitende Industrie, die durch den steigenden Franken den grössten Druck auf die Margen verspürt, weiter rückläufig. Für das gesamte Jahr sollte das Wachstum zwischen +1.4% und 1.5% liegen. Die Zahl der Erwerbstätigen ist 2016 leicht gestiegen und die Arbeitslosenrate ist stabil bei 3.3%. Sollte sich die für 2017 erhoffte Beschleunigung einstellen, dann sollte auch die Arbeitslosigkeit wieder sinken.

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