Schweizerische Aktien 2016: „Uneinheitliche Entwicklung“

19. January 2017
-Gestion de fonds, IAM

Als „uneinheitlich“ lässt sich die Entwicklung der schweizerischen Aktien für 2016 zusammenfassen. Der SMI-Index mit den schweizerischen Large-Caps gab im Jahresverlauf um 3.4% nach, wohingegen die Mid- und Small-Caps das Jahr mit einer positiven Entwicklung von 8.4% bzw. 14.7% schliessen. Bei den Large-Caps erklärt sich diese Abweichung durch den rückläufigen Pharmamarkt (Novartis enttäuscht und Roche ist aufgrund der erwarteten Biosimilars in schweres Fahrwasser geraten), was ebenfalls für den Bankensektor gilt (Regulierungsauflagen, Strafzahlungen und Niedrigzinsen). Die Mid-Caps profitierten von der robusten schweizerischen Konjunktur; sie zeigten sich innovativ und richteten sich mit dem teuren Schweizer Franken ein. Nach zwei unsicheren Jahren gehen wir nun davon aus, dass die schweizerischen Aktien ein interessantes Wertschöpfungspotenzial besitzen, umso mehr, als die drei schweizerischen Grosskonzerne Nestlé, Roche und Novartis mittelfristig solide Perspektiven bieten, wobei sich unter den anderen Notierungen zahlreiche vielversprechende schweizerische Mid-Caps finden. Somit halten wir an unserer Anlagestrategie fest, indem wir uns auf Large- und Mid-Caps mit langfristig hohem Gewinnpotenzial, einem guten Management und soliden Cash-Flow-Erwartungen konzentrieren.

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