Tour de France – 6. Etappe – Jérôme Coppel «Die Etappe war weniger nervös als das Finale mit den vielen Gefahren. Nun habe ich noch ein paar Tage, um mich zu erholen»

09 Juli 2015

IAM Cycling

Tour de France 2015

Eine lange Flucht bei viel Sonnenschein und der Sturz des gelben Trikots von Tony Martin waren die Hauptmerkmale der heutigen 6. Etappe der Tour de France. Der Vorzeigeprofi und Teamkollege des Leaders, Zdenek Stybar (Etixx-Quickstep) schaffte es am Schluss, sich mit einigen Metern Vorsprung durchzusetzen, nachdem das Feld nach dem Sturz auf den letzten Metern etwas desorganisiert gewirkt hatte. Bei IAM Cycling blieb man auch heute bis zum Zielstrich aufmerksam und Mathias Frank erreichte dank der tollen Arbeit von Matthias Brändle, Reto Hollenstein, Sylvain Chavanel und Martin Elmiger das Ziel als guter 19. Im Gesamtklassement bleibt er weiterhin auf Rang 24.

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Das gestrige Sturzopfer Jérôme Coppel, leidet noch immer etwas an den Folgen der Handgelenksverletzung, die er sich an der Baskenland-Rundfahrt zugezogen hatte. Mit der heutigen Übergangsetappe zeigte sich Coppel zufrieden, nachdem er seine Ziele erreicht hatte. „Die Etappe war weniger nervös als das Finale mit den vielen Gefahren. Nun habe ich noch ein paar Tage, um mich zu erholen.”

“Heute ging es mit den Schmerzen verhältnismässig gut obwohl wir erneut sehr schnell unterwegs waren. Es ist zum Glück alles gut gegangen. Nun müssen wir weiter aufmerksam bleiben und auch die nächsten beiden Etappen gut überstehen bevor dann am Sonntag das Mannschaftszeitfahren auf dem Programm steht, wo wir uns eine gute Chance ausrechnen. Das Ziel wird sein, im Gesamtklassement für Mathias Frank eine aussichtsreiche Position zu schaffen bevor es dann nächste Woche mit voller Kraft in die Pyrenäen geht.“

Tour de France 2015

Rik Verbrugghe, sportlicher Manager von IAM Cycling, zeigte sich erleichtert als keiner seiner Jungs in den Massensturz kurz vor dem Ziel verwickelt war, als die Puncher das Finale so richtig lanciert hatten. „Dieser Sturz war Pech, denn er passierte auf einem geraden Abschnitt. Es hätte jedem passieren können. Doch wir konnten glücklicherweise das Schlimmste verhindern. Es ist schwierig zu sagen, ob wie so eine gute Chance auf den Etappensieg verpasst haben. Auf den letzten Kilometern einer Etappe können immer so viele Sachen passieren. Nun haben wir bereits ein Auge auf das Mannschaftszeitfahren vom Sonntag gerichtet. Und schliesslich wurden wir vor allem in den letzten Tagen auch nicht unbedingt von Stürzen verschont. Der Schwerpunkt liegt nun dabei, sich gut zu erholen. Ich hoffe, dass wir für das Mannschaftszeitfahren mit unseren besten Ressourcen antreten können.“

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