Das Wirtschaftswachstum sollte 2018 stark bleiben, aber sich nicht mehr beschleunigen

11. January 2018
-News, IAM

Die jüngsten Konjunkturindikatoren bestätigen, dass die Weltwirtschaft ihren höchsten Rhythmus seit 2011 erreicht hat. In Europa hat die verarbeitende Industrie ihren höchsten Punkt erreicht, seit der PMI Index seit 1992 gemessen wird. Die Beschleunigung der Aktivität beruht sowohl auf der Binnennachfrage wie auf die Exporte. Dieses dynamische Wachstum sollte sich in den kommenden Quartalen fortsetzen, ohne jedoch sich weiter zu beschleunigen. Dank einer schwachen Inflation bleiben die Währungspolitiken expansiv und unterstützen die Wirtschaft. In mehreren Ländern, wie u. a. Deutschland, ist der Arbeitsmarkt jedoch überhitzt, was zu steigenden Löhnen führen sollte, und folglich bis Ende Jahr einer steigenden Inflation. Die steigenden Preise beeinträchtigen die Kaufkraft der Haushalte und die Zentralbanken könnten daher ihre Politik straffen. Ganzheitlich betrachtet dürfte das Weltwirtschaftswachstum dieses Jahr stark sein und wie 2017 um 3.4% wachsen (Volumen und Parität der Kaufkraft). Ab 2019 dürfte eine Verlangsamung eintreten, unter anderem in den Ländern der OECD.

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