Minensektor: Die Fundamentaldaten bleiben solide

02. October 2018
-News, IAM

Olivier Aeschlimann, Senior Financial Analyst - Fund Manager

Vorerst wächst die Weltwirtschaft trotz geopolitischer Probleme, Handelskonflikte und Hurrikane weiter. Wenn man sich den Preis von Basismetallen, insbesondere Kupfer, anschaut, könnte man zum Schluss kommen, dass eine Rezession bevorsteht. Das Wirtschaftswachstum wird im Jahr 2019 voraussichtlich weniger kräftig sein. Der starke Rückgang des Kupfers spiegelt jedoch unseres Erachtens viel mehr die Angst vor einer Eskalation des Handelsstreits zwischen China und den USA als die realen Aussichten auf die Nachfrage nach Metallen. Ignoriert man in der Tat kurzfristige Turbulenzen, sind die Bedürfnisse riesig und übersteigen weit die chinesische Nachfrage. Darüber hinaus werden diese Bedürfnisse von der aktuellen Produktion nicht abgedeckt. Projekte wie die neue Seidenstrasse oder die Urbanisierung und Industrialisierung der ASEAN-Staaten werden grosse Investitionen erfordern. Dies bedeutet, dass Bergbauprojekte, die zu höheren Kosten betrieben werden, genehmigt werden müssen, um dieser erhöhten Nachfrage gerecht zu werden. Die Folge davon ist, dass grosse Bergbaukonzerne, die von einer bessern Kostenstruktur profitieren, noch mehr freien Cashflow generieren können. Die Grundlagen des Minensektors sind wirklich sehr solide.

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