Vasco Vuelta al País – Eine Flucht bis zum Fuss des Anstieges…

05 April 2016

IAM Cycling

 

Vuelta al Pais Vasco 2016

DIE AUSSAGE

“Es war eine sehr schwierige Etappe”, kommentiert Stefan Denifl den Tag. “Ich war am Start zuversichtlich und ich dachte, dass es jetzt an der Zeit wäre, um in die Offensive zu gehen. Ich war dann auch froh, als ich den Sprung in die Spitzengruppe geschafft hatte. Als wir dann nur noch mit Angel Madrazo unterwegs war, versuchte ich alles, um auf die Bergpreispunkte zu fahren. Madrazo hatte aber ehrlich gesagt noch etwas mehr Power in den Beinen als ich. Er war ganz einfach stärker. Dennoch war ich froh, an der Spitze des Rennens unterwegs zu sein, anstatt hinten im Feld bei diesem Wetter zu frieren und leiden. Ich hoffe, dass ich dies in den nächsten Tagen wiederholen kann und wieder Unterschlupf in einer Gruppe finde.”

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DIE ANALYSE

“Wir haben hier keinen Mann für die Gesamtwertung dabei”, erklärt der sportliche Leiter Mario Chiesa. “Der Weg zum Etappensieg führt für uns also praktisch nur über eine Fluchtgruppe. Etwas, was Stefan Denifl heute perfekt versucht hatte. Ich bin überzeugt, dass wir dafür belohnt werden, wenn wir weiterhin bis zum Ende der Woche an dieser Taktik festhalten. Die Zeitabstände in der Gesamtwertung sind nach heute wieder etwas grösser geworden und so wird das Hauptfeld den nächsten Spitzengruppen vielleicht etwas mehr Spielraum bieten, wovon wir dann auch profitieren könnten.”

DIE ZAHL

20 – Solche Steigungsprozente hatten verschiedene Anstiege, welche die Fahrer auf der heutigen zweiten Etappe bewältigen mussten. Klare Zeitabstände brachte auch der kurze (2.7 km) aber steile (durchschnittlich 11.6%) Schlussanstieg am zweiten Renntag bei der Baskenland-Rundfahrt.

Vuelta al Pais Vasco 2016

Race Picture – BettiniPhoto2016

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